Auszeichnung als Gründerin des Monats Juni

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Ich freue mich, denn ich bin als Gründerin des Monats Juni ausgezeichnet worden. Annekatrin Lacroix hat dazu ein Interview mit mir gemacht, in dem es besonders rund um das Thema Gründung geht. Im Folgenden könnt ihr Auszüge daraus lesen:

Wofür steht Ihr Unternehmen?
Spielmode ist eine Serie von Kleidungsstücken mit integrierten Spielideen, die individuell und altersgerecht für jedes Kind ausgewählt und frei kombiniert werden können. Mit Spielmode kann immer und überall gespielt werden, ob zuhause oder unterwegs, drinnen oder draußen, allein oder mit Freunden. Die Spiele regen die Fantasie und Kreativität des Kindes an, schulen Motorik, Fingerfertigkeit und Auge-Hand-Koordination und funktionieren ohne Erklärung oder Hilfestellung von Erwachsenen. Und das Beste: Man braucht Spielmode nach dem Spielen nicht aufräumen.

Wo und wie kam Ihnen die Idee?
Immer wieder beobachte ich Kinder in verschiedenen Situationen, um sie besser zu verstehen und mich in sie hineinzuversetzen. So auch an jenem Tag im Wartezimmer: Ich schaute einem etwa fünfjährigen Jungen zu, der mit einem Farbsteckturm aus Holz spielte – dem einzigen, vorhandenen Spielzeug in der Kinderspielecke. Sofort dachte ich darüber nach, dass es ein individuelles Spielzeug für Kinder geben müsste, was sie immer bei sich haben können. Dann kam ich auf die Idee, für Kinder eine Kleiderkollektion mit Spielen zu gestalten.

Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein?
Meine eigenen Ideen umsetzen zu können bedeutet mir sehr viel. Derzeit übernehme ich als Unternehmerin die meisten Aufgaben selbst, von der Produktentwicklung über das Marketing , den Vertrieb bis hin zum Service. Bei der Erstellung meines Internetauftritts mit integriertem Onlineshop habe ich mir professionelle Hilfe geholt. Die Produktion der Kleidung gebe ich an externe Dienstleister, diese sitzen jedoch ausschließlich in Deutschland.

Wo haben Sie sich am Anfang Unterstützung geholt?
Ich hatte die Idee im Kopf und bin damit zu Univations gegangen. Mein dortiger Gründungsberater Martin Pietzonka hat mich von Anfang an begleitet und mich insbesondere beim Erstellen des Businessplans unterstützt, vor allem aber bei der Suche nach geeigneten Förderprogrammen und Finanzierungsmöglichkeiten. Ich bekomme nun für einen Zeitraum von 18 Monaten die ego.-START-Förderung des Landes. Martin hat mich auch dazu motiviert mein Konzept beim Ideenwettbewerb SCIDEA 2013 einzureichen, wo ich mit Spielmode den zweiten Preis in der Kategorie Produkt erhielt. Außerdem hat mich Univations bei der Teilnahme an weiteren Wettbewerben unterstützt – so war ich beim Hugo Junkers Preis für Forschung und Innovation und beim ego.-BUSINESS-Wettbewerb 2014 erfolgreich. Hilfestellung erhielt ich auch im Designhaus Halle, von der IHK (Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau), bei der Handwerkskammer sowie vom Kreativmotor.

Jedes Start-up muss bekannt werden. Wie machen Sie auf sich aufmerksam?
Derzeit habe ich das Glück viel Aufmerksamkeit seitens der Medien zu erhalten. Ich konnte Spielmode schon in mehreren Fernsehbeiträgen und Zeitungsberichten regionaler und überregionaler Medien vorstellen. Dank der großartigen Hilfe von Studenten der Martin-Luther-Universität in Halle, die im Rahmen eines Seminars ein Marketing- und Messekonzept mit mir erarbeitet haben, konnte ich Spielmode auf der Messe Kids 2014 präsentieren. Außerdem bin ich auf meiner Website, in sozialen Medien, auf Presseportalen und in Blogs sehr aktiv und versuche dort auf meine Produkte aufmerksam zu machen.

Wo sehen Sie sich und Ihr Unternehmen in naher Zukunft?
Momentan bin ich dabei, Spielmode gut und breitgefächert aufzustellen, um noch mehr Bekanntheit zu erreichen. Jetzt geht es darum, erste Sachen der Kollektion zu verkaufen und weitere Stücke zu entwerfen. Zudem plane ich, mir einen Partner an die Seite zu holen, dann könnte ich Aufgaben abgeben und mehr Energie und Zeit in die Gestaltung der Produkte stecken.

AnneSommerGruenderinJuniFotoshooting
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Fotoshooting mit Theo und Nelly

Der Gürtel an Nellys Kleid „Twist“ ist ein Gummitwist und kann für Fingerspiele oder als Gummihopse benutzt werden. Theo trägt das Longsleeve „Froschi“, dessen Ärmel in eine Handpuppe verwandelt werden kann.

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